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Neue Aphrodite lOl T-Shirts und Polohemden
lOl Klassenwein vom Bieler See
Eine stürmische Nacht mit "Irma la Douce"
Testbericht der Fachzeitschrift Yacht
Was die Aphrodite lOl ausmacht
über diese Seite
Neue T-Shirts und Polohemden
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mit Aufdruck APHRODITE IOI
Kurzarm T-Shirt
98% Baumwolle / 2% Polyester
Schweres Sofspun Gewebe 215g/m2
Grosszügig geschnitten
Farbe "Asch-Grau"
Aufdruck "APHRODITE IOI" in blau
Aufdruck auf der Brust links klein/dezent
Grössen M / L / XL / XXL
Preis DM 39,90
Langarm Pique-Polohemd
100% Baumwolle
Reine mittelschwere Baumwolle 180g/m2
Grosszügig geschnitten
Farbe "Navy"
Aufdruck "APHRODITE IOI" in weiss
Aufdruck auf der Brust links klein/dezent
Grössen M / L / XL / XXL
Preis DM 59,90
Erhältlich bei Ott Wassersport,
Torenstrasse 10, D-88709 Meersburg,
Tel. +49 (0) 75 32 / 71 45 Fax 18 36,
E-Mail: Info@ott-yacht.de
IOI - Klassenwein vom Bielersee
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Halbliterflaschen
mit Spezial - lOl - Etikette
à Fr 7.-
Bestellungen über:
Peter Bürgi,
Postfach 14, CH-8574 Lengwil
Geschäft: +41 71 688 41 66
Privat: +41 71 688 36 86
Fax: +41 71 688 41 69
Photo: Copyright © by Ott Yacht GmbH
Eine stürmische Nacht mit "Irma la Douce"
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Ein wenig erotischer Bericht von der Rund Um 98 auf der Aphrodite 101 "Irma la Douce",
auch genannt "Irma die Rasende"
(ca) Gerade sonderlich Lust verspürten wir nicht als wir am Freitag Mittag zur Rund Um
von Horn in Richtung Lindau aufbrachen. Der Wetterbericht versprach saumässiges Wetter
in all seinen unerfreulichen Facetten, von Schnee bis 1100 m über Dauerregen bis zu
Stürmen mit Stärke 8. Aber schliesslich sind wir ja die "Härtesten von allen"
und so war das für uns gar kein Problem.
Am Start angekommen trafen wir dann auf die gut 400 anderen "Härtesten von allen" und
verloren fortan kein Wort mehr darüber. Als pünktlich um 19.30 Uhr der Startschuss
fiel war bei uns die Frage ob Fock oder Genoa noch nicht restlos geklärt. Aufgrund des
beim Wettfahrtbüro angeschlagenen Wetterberichts - da war die Rede von 2 Bft., in der
zweiten Nachthälfte sogar nur noch 1 Bft. und aufklaren - hätten wir eigentlich die
Genoa setzen müssen. Der Ausblick nach Osten und die Tatsache dass die Fock bereits gesetzt
war, liessen uns aber letztlich mit dieser verbleiben. Eine gute Entscheidung wie sich kurze
Zeit später herausstellte. Der besagte Wetterbericht hatte uns nämlich genau so
brandschwarz angelogen wie es am Himmel aussah und auch schon bald in flüssiger Form
über uns hereinbrach. Als Beilage gab es Windstärke 7!
Rund um uns sahen wir verschiedene Mannschaften die mit ihrer Segelgarderobe kämpften.
Wir setzten zuerst Reff 1, kurze Zeit später auch noch Reff 2. Mit dieser massiv
verkleinerten Fläche und 4 Mann auf der Kante donnerten wir, mit im Wasser schleifenden
Leewinschen für einen ersten Schlag in Richtung Altenrhein. Nach etwa einer halben Stunde,
wir segelten zwischenzeitlich in Richtung Konstanz liess der Wind etwas nach und pendelte sich
bei gemütlicheren 4-6 Bft. ein. So blieb es dann auch bis wir im Ueberlingersee von der
dort üblichen Flaute empfangen wurden. Das bisschen verbleibender Wind musste dann auch
sehr gesucht werden und es schien uns ein wenig Glückssache diesen Teil möglichst
ohne zu parkieren durchlaufen zu können.
Wieder zurück auf dem Obersee ging es in bereits gewohnter Weise weiter. Die Böen
waren zwar nicht mehr so stark, dafür drehte der Wind so, dass wir den Spi nicht setzten
weil wir feststellten dass alle Schiffe die unter Spi liefen dauernd so stark abfallen mussten
dass wir eigentlich schneller waren. In Höhe Altnau konnte das feine Tuch dann endlich
gesetzt werden und so konnten wir ohne Segelwechsel via Romanshorn direkt bis nach Wasserburg
segeln.
Kurz vor Lindau sahen wir dann, dass plötzlich die vor uns liegenden Boote den Spi
geborgen hatten. Lindau war vor lauter Schwärze am Himmel überhaupt nicht zu sehen
und wir fragten uns was da los ist. Wir kamen näher und stellten fest, dass einige unserer
Mitstreiter einen Parkplatz gefunden hatten. Dank der guten Beobachtungsgabe unseres
Steuermanns und sicherlich auch mit dem nötigen Quentchen Glück wurden wir aber
von ungewolltem parkieren verschont und konnten wenig später, genau gesagt um 07.16 Uhr
ins Ziel laufen.
Der Klassensieg, den wir danach in den Räumlichkeiten des Lindauer Segelclubs bei
Weisswurscht und Bier ausgiebig feierten, liess uns die Strapazen und die leichten
Ermüdungserscheinungen vergessen und wir sind sicher, nächstes Jahr sind wir
wieder dabei, schliesslich sind wir ja die "Härtesten von allen".
Photo: Copyright © by Ott Yacht GmbH
Testbericht der Zeitschrift Yacht
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Wer sich für ein Boot dieses Konzeptes interessiert, wird sicher den Spass am Segeln höher bewerten als "Stehhöhe" und Komfort unter Deck. Natürlich könnte man von einem Zehnmeterboot mehr Wohnlichkeit verlangen, aber kaum
gelungenere Segeleigenschaften. Jeder Interessent sollte also selbst entscheiden: "Segeln" oder "Wohnen". Je nachdem sind Abstriche auf beiden Seiten zu machen.
Es wehte kräftig, so um die 6 bis 7, ablandig, als wir ablegten, unter Segeln natürlich! Das hob nicht nur das Image des Steuermanns, sondern funktionierte auch ganz pfiffig. Das Zehnmeterboot reagierte spontan auf Wind und Ruderausschläge; es brachte einfach Spaß, auf engem Raum mit dem Ding zu manövrieren.
Auf dem Sund vor Skovshoved / Kopenhagen angekommen, zog Jan Kjaerulff, der Konstrukteur der IOI, unter grossen Anstrengungen den Spinnaker hoch. Wir entdeckten auch warum: Der Spinnaker wird durch eine Decksöffnung vor dem Vorstag gezogen. Diese Öffnung - ursprünglich wohl nur als Ankerkasten gedacht - war eckig und nicht besonders spinnakerfreundlich, der Ausdruck "Spinnaker - Trompete" erschien uns keineswegs angebracht. Hier sollte mit einigen kleinen Abrundungen wirkungsvolle Abhilfe geschaffen werden.
Das Antoppen des an Deck liegenden und stets am Mast angeschlagenen Spinnakerbaums klappte gut. Sofort stand der Spinnaker und wir preschten mit guten neun Knoten ab. Das Boot lag dabei sehr sicher auf dem Ruder. Erst raumschots mit erhöhter Schräglage gab's Arbeit an der Pinne, bis es schließlich in einer Bö in die Sonne scho. Dabei klappte auch der Spinnakerbaum nach oben. Der Achterholer, der eigentlich zusätzlich die Aufgabe des Niederholers übernehmen soll, schaffte das nicht mehr. Ein weiter vorn eingeschäkelter Snat'ch-Block löste das Problem vorläufig.
Hoch am Wind, mit einem in wenigen Sekunden eingezogenen Reff, ging es dann mit 5,7 Knoten zurück. Backstagen und Achterstag liessen einwandfreien Trimm der Segel zu. Bis etwa 30 Grad Schräglage lag das Boot traumhaft auf dem Ruder, darüber hinaus nahm der Ruderdruck in vertretbarer Weise zu. Die Bedienung der Backstagen erwies sich als weniger kompliziert, als anfänglich angenommen. Da sie sehr hoch am Mast angreifen, etwa 2,40 m unterhalb des Topps, ist nur wenig Lose durchzuholen. Zum Strecken werden die Spinnakerwinschen benutzt. Eine zwar wirkungsvolle aber doch provisorische Lösung, denn wo fährt man den Achterholer? Normalerweise sollen die Backstagen auch über eine Talje durchgesetzt werden, aber aus irgendwelchen Gründen gefiel das dem Bootseigner nicht. Der Achterstagstrecker, eine Trommeluntersetzung im Achterschiff, ist für den Steuermann gut zu erreichen. Sämtliche Fallen und Strecker werden über das Deck zum Cockpit geführt und dort in Curryklemmen bester Qualität belegt. Niemand braucht bei Manövern auf das Vorschiff zu laufen. Wenn er es doch tut, dann findet er auf dem besonders rutschhemmenden Decksbelag auch unter extremen Schaukelbewegungen einen sicheren Stand. Allerdings nur dann, wenn man nicht gerade auf einen der über Deck laufenden Tampen tritt.
Das erste und zweite Reff wird in vortrefflich einfacher und wirkungsvoller Weise durch Bedienung je eines Reffstreckers vorn und achtern heruntergezogen. Decksbeschläge, Seereling, Bug- und Heckkorb machen einen sehr soliden und sicher befestigten Eindruck. Die Seereling, Bug und Heckkorb lassen sich durch Ausziehen um das Doppelte, auf 63 Zentimeter erhöhen und entsprechen somit den allgemeinen Sicherheitsbestimmungen. Der feststehende Großbaumniederholer lässt sich während des Segelns nicht verändern.
"Der wird nur einmal auf das vorhandene Grosssegel eingestellt", meinte der Konstrukteur. Da es ständig kräftig wehte, konnten wir leider nicht prüfen, ob eine Veränderung bei leichten bzw. wechselnden Windstärken notwendig gewesen wäre.
Das Rigg machte einen verlasslichen Eindruck. Vorstag und Wanten werden standardmässig als Rod-Rigg (Stangen) geliefert, ein Profilvorstag für das Vorsegel ist erlaubt. Das 1,83 mal 1,43 Meter grosse Cockpit, mit einem durchschnittlich 25 Zentimeter hohen Süll umgeben, ist klar und funktionell gegliedert. Teakholz-Belag auf den Duchten sowie eine Gräting auf dem Cockpitboden sorgen nicht nur für gefälliges Aussehen, sondern vor allem für einen sicheren Stand beim Arbeiten im Cockpitbereich. Als Extra gibt es übrigens auch ein Teakdeck. Das etwa 1,10 Meter lange Schiebeluk aus Perspex kann im Hafen offen bleiben, wenn eine als Extra lieferbare Persenning über die Niro - Griffleisten gespannt wird. Somit gibt es zumindest in diesem Bereich vollwertige Stehhöhe.
Beim ersten Blick unter Deck fällt die saubere Verarbeitung und geschmackvolle Auswahl der Hölzer auf. Typisch gepflegt skandinavisch! Obwohl das Testboot bereits eine Saison über 2000 Seemeilen hinter sich hatte, zeigten sich kaum Abnutzungserscheinungen oder gar reparierte Stellen. Die Pantry, mit zweiflammigen Petroleum Kocher, halbkardanisch aufgehängt, einer runden, 30 Zentimeter großen Spüle und ausreichend unterteilten Stauräumen, bietet genügend Möglichkeiten für die Zubereitung warmer Speisen. Für Navigationszwecke muss entweder die Abdeckplatte des Kochers oder der einseitig abklappbare Tische, 109 x 6o cm grosse Salontisch herhalten.
Der Salon wirkt trotz der relativ geringen Deckshöhe nicht erdrückend; das weisse Kunststoffdach, teilweise mit hellem Holz verkleidet, sieht sehr freundlich und gemütlich aus.
Im Vorschiff gibt es an beiden Seiten Borde, um etwas Wäsche und Kleinkram zu stauen. Im WC-Raum, lediglich zum Salon hin durch schweres Segeltuch separierbar, bleibt neben dem standardmäßig mitgelieferten Pump-WC (mit Seeventilen) noch ausreichend Stauraum für vier Waschetuis und einige Handtücher. Der an Bb gegenüberliegenden Kleiderschrank kann auch für Ölzeug und Gummistiefel verwendet werden. Die Standard-Polster aus Cordstoff sehen elegant gediegen aus, wenn's nass wird, müssen sie halt an Deck getrocknet werden.
Unser Testboot hatte statt des üblichen Motors einen Renault-Motor, so daß wir auf Geschwindigkeits- und Schallpegelmessungen verzichteten. Über eine wasserdichte Luke im Cockpitboden sowie vom Niedergang her lassen sich sämtliche Motorteile unkompliziert erreichen, das gleiche gilt auch für die Serienmaschine, wie wir uns überzeugen konnten.
Die Aphrodite IOI ist als Einheitsboot konzipiert. Das bedeutet, dass nichts verändert werden darf, was nicht ausdrücklich in den präzisen Klassenvorschriften gestattet ist. Diese Tatsache, im Zusammenhang mit der gelungenen Konstruktion, wurde vor etwa zwei Jahren in London durch Anerkennung als OOD (Offshore One Design), also Einheits-Seekreutzer, belohnt. Es gibt zur Zeit lediglich zwei weitere Seekreuzer-Typen, die gleiches für sich in Anspruch nehmen können. Im Rahmen der Aphrodite-Klassenvorschriften sind ganze vier Vorsegel zugelassen: Sturmfock (Jan Kjaerulff: "Die hab' ich noch nie gebraucht bei 2000 Seemeilen"), Fock und 2 Spinnaker.
Wir stellen fest, dass tatsächlich zum Standardboot nichts hinzugekauft werden muss, will man Regatten segeln. Eine mindestens 100 Kilogramm schwere Maschine ist Pflicht. Dieser Einheitsgedanke setzte sich schnell auch in anderen Ländern durch, so dass die Aphrodite IOI bis heute weltweit über 470x verkauft wurde.
Das Yacht-Urteil von Peter Schweer
Die APHRODITE IOI ist vor allem ein reinrassiges Segelboot, kein "Wohnwagen zur See". Wer mit Komfort unter Deck und im Cockpit zufrieden ist, wird das Boot selbst auf längeren Nord- oder Ostsee-Touren mit viel Vergnügen segeln; auch bei stürmischem Wetter. Denn der Spaß am unkomplizierten und doch sportlich schnellen Segeln zählt nicht nur bei Regattaseglern. Und auch mal unter Segeln an- und abzulegen, oder ein enges Gewässer problemlos aufzukreuzen, bringt echtes Segelvergnügen.
Photo: Copyright © by Ott Yacht GmbH
Was die Aphrodite lOl ausmacht
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Der griechischen Saga nach wurde sie aus dem Schaum de Meeres geboren: Aphrodite,
Göttin der Schönheit und der sinnlichen Liebe. Die Segelyacht Aphrodite lOl ist das
bildschöne Ergebnis einer grossen Liebe und Leidenschaft zum Segeln. In ihr haben die
renommierten Yachtdesigner Jan Kjaerulff und Paul Elvström ihre ganze Kreativität und
ihren Ideenreichtum verwirklicht.
Seit fast 25 Jahren wird die Aphrodite lOl in Dänemark gebaut - mit der Liebe und den
kompromisslosen Qualitätsansprüchen, die ihr ihre Schöpfer mitgegeben haben. Ihr
Geheimis ist ihre Klassizität, der Einheitsgedanke mit strengen Klassenvorschriften,
die keine konstruktiven Veränderungen zulassen.
Weltweit kreuzen über 470 Yachten; weit über 100 segeln auf dem Bodensee, die meisten
unter der Flagge der Klassenvereinigung "Club Aphrodite 101 Bodensee" oder einer der
nationalen Klassenvereinigungen. Weltweit werden Sternfahren, Dreiecks- und
Langstreckenwettfahrten, Meisterschaften und Match-Races veranstaltet.
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