APHRODITE IOI

West-Ost 2019 ein Bericht von den Jehles

West-Ost 2019 ein Bericht von den Jehles
 
Aphrodite IOI Blog
Bei der Anreise nach Konstanz bei 35°C und ohne Wind kamen einem sofort Erinnerungen an die letzte West-Ost 2017 bei welcher es keine 101 im Zeitlimit ins Ziel geschafft hat. Doch die Wettervorhersagen versprachen für den Samstag Abkühlung und so stossen wir mit der Sottovento Crew, auf der Terrasse des neuen Clubrestaurants von KYC, optimistisch auf einen schöne Regatta an.

Die Abkühlung kam wie versprochen und der Wind setze Pünktlich zum Start aus Süd ein. Die Zanzara erwischte an der Luv Tonne am Schweizer Ufer einen perfekten Start und segelte uns erst einmal davon. Kama, Dione und Sottovento segelten Richtung deutsches Ufer und blieben bis zum Ziel immer nah beieinander. Wir entschieden uns für den kürzesten Weg nach Bregenz und so ging es bis Güttingen nahe am Schweizer Ufer entlang von dem wir uns dann bis Romanshorn immer weiter entfernten. Nach einer kurzen Flaute auf Höhe Keswil in der wir feststellen mussten, dass die Drei am deutschen Ufer doch schon weiter als wir auf der Schweizer Seite gekommen sind und Zanzara in der Seemitte ihren Vorsprung halten konnte, setzte dann ein leichter Wind aus Nordwest ein, den wir als erstes bekamen und somit begann die Aufholjagd. Auf Höhe Friedrichshafen schlossen wir langsam zur Zanzara auf, während die andren drei noch auf Wind warteten. Nun begann ein spannendes Spinnaker-Duell mit der Zanzara von Barabara Lüscher, welche den Voreigner Peter Bürgi mit an Bord hatte. Auf Höhe Langenargen konnten wir die Führung dann übernehmen. Bei nun leichtem Westwind, wo man nie so recht wusste ob nicht doch irgendwo eine Flaute kommt, wollten wir kein Risiko eingehen und blieben immer in der Nähe unserer Verfolger. Der Wind hielt durch und als wir um 14:31 durch Ziel gingen, frischte er auf 16 Knoten auf und so waren nicht nur alle 101sen schnell im Ziel (innerhalb von 12 Minuten), sondern auch die etwas kleineren Boote kamen mit ihren Spinnakern angerauscht. Den zweiten Platz erreichte Barbara Lüscher auf der Zanzara vom YCK und Dritter wurde die Sottovente von Norbert Scherrer vom ASC, mit Egon Peter am Steuer.

An Land wurden die Dione Crew und wir von der La Chiappa von Margot und Robert empfangen und genossen gemeinsam unser Einlaufbier.

Schnellstes Boot über Alles war die Wild Lady, eine Wilke 49 vom Wolfgang Palm, welche sich als Einrumpfboot gegenüber den Katamaranen behaupten konnte.

Die Jehles
GER 433 La Chiappa

1 Kommentare:
anonym:
Guter Bericht


Kategorien: IOI Regatten
Keywords: West-Ost, 2019, Bericht, Jehles
gepostet: 03.08.2019